Meine letzten 30 Tage… :(

Hi.

Noch. 30. Tage.
Unglaublich wie schnell 5 Monate rum sind. 

Zur Weihnachtszeit stand schulisch nichts mehr an, also habe ich mich so viel es geht mit Freunden getroffen. Eins meiner bisherigen Highlights war der „Social Dance“, ein Abend wo man sich wieder in der Schule getroffen hat, alle sich etwas schicker als normal angezogen haben und dann die ganze Nacht schottische Tänze getanzt hat. War um ehrlich zu sein unglaublich lustig aber auch anstrengend, was ich nie gedacht hätte, ich wünschte so etwas gäbe es in Deutschland an meiner Schule auch.
An Weihnachten war es hier ein bisschen anders als gewohnt. Am 24. macht man im Grunde nichts besonderes, am 25. gibt es dann die Geschenke am morgen und die ganze Familie kam dann hier vorbei und es wurde zusammen gegessen. In den Ferien habe ich mich so ziemlich jeden Tag mit Freunden getroffen, sodass überhaupt keine Langeweile auf kam. Silvester bin ich dann auch wieder zu meinem besten Freund, es war eigentlich keine Party, ich, er und ein anderer guter Freund haben nur ein paar Filme geguckt und haben dann um Mitternacht kurz mit seiner Familie geböllert und sind danach wieder rein. 😛

Heute sind es noch genau 30 Tage und dann geht’s für mich nach Hause. Ob ich länger bleiben wollen würde? Ja, aber es gibt genug Gründe warum ich wieder nach Hause will. Einerseits vermisse ich natürlich meine Familie und alle meine Freunde in Deutschland und wenn ich das Jahr in der Schule nicht wiederholen will, muss ich jetzt zurück, damit ich noch aufholen und wieder einsteigen kann. Ich habe hier aber so viele Freunde gefunden, die ich jetzt eigentlich noch nicht verlassen will, auch wenn ich weiß, dass ich spätestens im Sommer wieder hierhin zurück komme und generell mit allen täglich Kontakt haben werde. Ich kann jetzt schon sagen, dass, auch wenn es sich so 0815 und „wie von AYUSA bezahlt“ anhört, diese 5 Monate die aufregendsten und schönsten Monate in meinem Leben waren und ich kein bisschen bereue. 

Das nächste Mal, wenn ihr wieder von mir hört bin ich wahrscheinlich schon wieder zurück in Deutschland. 🙁 

Naja, bis dann! Niklas

PS: Solltet ihr irgendwelche Fragen zu mir, meinem Auslandsaufenthalt oder auch Rückmeldungen zu meinem Blog, wie ich ihn verbessern könnte, haben, dann schreibt doch einfach ein Kommentar oder eine Mail an cameron.burkart@gmail.com.

Prelims sind vorbei!

Hi,

Was gibt’s neues? Eine Menge, aber fangen wir erstmal vor ca. 4 Wochen an. 2 Wochen vor den Prelims hieß es lernen, lernen, lernen. Die Tage habe ich meist damit verbracht, mich auf die Arbeiten vorzubereiten, denn obwohl die eigentlich gar nicht wichtig sind für mich, da ich für die Final Exams eh nicht da bin, habe ich mich doch freiwillig dazu entschieden, die mitzuschreiben und wollte irgendwie auch alle bestehen, auch wenn das mit Englisch eine große Hürde war.
Naja, an meinem Geburtstag begann dann mit Englisch die 2-wöchige Arbeitenphase, ein besseres Geburtstagsgeschenk hätte ich mir kaum vorstellen können. 😛 Man hat vorher einen speziellen Stundenplan für die zwei Wochen bekommen, da eigentlich normal Unterricht stattfindet, man zwischendurch aber in die „Hall“ geht, um die Arbeiten zu schreiben und danach wieder in den Unterricht zurück geht. Am Montag war dann eben Englisch und ich habe mir an dem Tag um ehrlich zu sein mehr Gedanken über Englisch gemacht als über mein Geburtstag. Zuerst mussten wir ein Leseverstehen machen, was eigentlich das schwerste war, da man sich im Grunde nicht drauf vorbereiten konnte und die Texte ziemlich kompliziert sind. Nach der einen Stunde Leseverstehen gab es eine kurze Pause und dann ging es in die Hall zurück für eine Gedichtsanalyse und eine „Critical Essay“, also ein Aufsatz über Macbeth von Shakespeare. Und so ging das für 2 Wochen, so gut wie jeden Tag.
Insgesamt habe ich Englisch, Mathe (2x , weil es 2 verschiedene Arbeiten waren), Kunst, Geschichte und Erdkunde geschrieben. Im Großen und Ganzen bin ich mit einem zufriedenem Gefühl aus diesen 2 Wochen gegangen und das erste hat sich auch schon bestätigt. Englisch ist die einzige Arbeit die wir schon wieder haben und ich habe 70% (man brauchte 52% um zu bestehen)!

Zu meinem Geburtstag haben wir am Montag eigentlich nichts gemacht, da alle gelernt haben, aber am Samstag danach waren wir Schlittschuh fahren und sind essen gegangen, das war eigentlich einer der besten Tage bis jetzt. 🙂

Kommende Woche stehen die Praktika an und ich werde eine Woche als Bücherei Assistent dienen (war nur meine dritte Wahl 😛 ). Dann steht sehr bald auch schon Weihnachten an, dann Neujahr und dann fängt auch schon der letzte Monat für mich an, ich kann es eigentlich kaum glauben wie schnell die Zeit vergeht…

Das war es dann wieder von mir, Ich wünsche allen eine schöne Adventszeit!

Catch, Niklas.

PS: Solltet ihr irgendwelche Fragen zu mir, meinem Auslandsaufenthalt oder auch Rückmeldungen zu meinem Blog, wie ich ihn verbessern könnte, haben, dann schreibt doch einfach ein Kommentar oder eine Mail an cameron.burkart@gmail.com.

Zwischenbericht aus Schottland

Hi!

ich melde mich mal wieder nach mehr als einem Monat.
Naja, eigentlich gibt es nichts neues zu erzählen. Der Alltag ist schon längst eingetroffen und ich mache hier so ziemlich alles wie auch in Deutschland, nur eben auf Englisch.
An meinem Geburtstag fangen die „Prelims“ an, die Testarbeiten vor den richtigen „Exams“ im Mai nächsten Jahres, dass heißt jetzt wird mit lernen angefangen. In den meisten Fächern muss ich mir eigentlich nur nochmal alles einmal angucken, dann wäre da aber allerdings noch Englisch. Ich habe mich freiwillig dazu entschieden, die Prelims mitzuschreiben, Englisch wird allerdings nicht einfach. Zum einem muss ich 3 Gedichte „zitieren können“, also auswendig lernen, dann eine Gedichtsanalyse über eins der drei schreiben, dann Macbeth von Shakespeare unter einer bestimmten Fragestellung analysieren und dann kriegen wir einen Text zu dem wir auch noch Fragen beantworten müssen… also heißt es jetzt wiederholen, wiederholen, wiederholen.

In ein paar Tagen ist auch schon Halloween, das wird ja dieses Jahr echt spaßig mit den Clowns, die übrigens auch hier mehrfach vertreten sind! 😀 Naja, ich treffe mich mit ein paar Freunden und dann versuchen wir ein paar Leute zu erschrecken.
Mein Geburtstag ist auch nicht mehr so lange hin, dann ist auch schon Weihnachten und Neujahr und dann heißt es für mich schon wieder den Rückflug antreten. Die Zeit vergeht echt schnell, wenn man bedenkt, dass ich hier schon mehr als 2 Monate bin, echt erschreckend… 😮

 

Wenn die Prelims rum sind, werde ich mich dann mal ans lernen für den deutschen Unterrichtsstoff machen, damit ich nicht zu weit hinterher hänge, wenn ich wieder komme. Ich habe ja erstmal noch 5 Tage Praktikum, wenn ich wiederkomme, die Zeit kann ich dann auch nochmal nutzen, um wieder in das deutsche rein zu kommen. Anfang Dezember mache ich hier übrigens auch ein Praktikum, es steht allerdings noch nicht fest, wo. Entweder IKEA, ASDA (Supermarkt) oder als Bücherei Assistent.

Wie gesagt, es gibt eigentlich nicht viel neues zu erzählen.

Ihr hört dann irgendwann mal wieder von mir, wenn es was Spannendes zu erzählen gibt!

Grüße aus Schottland, Niklas

Schon 'ne Weile her, aber das Bild ist echt typisch Schottisch. Ein Castle in mitten von einem Wald

Schon ’ne Weile her, aber das Bild ist echt typisch Schottisch. Ein Castle in mitten von einem Wald

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Mein erster Monat in Schottland!

Da bin ich wieder!

Ich bin jetzt fast 4 Wochen hier in Schottland und wollte euch mal erzählen, was im Moment so los ist.

In der Schule ist alles super, ich verstehe echt 95% im Unterricht und, um ehrlich zu sein, macht die Schule hier irgendwie Spaß. 😮 Wir haben auch schon einen Geschichtstest über die Auswanderung der Schotten geschrieben und, obwohl der Test für mich eigentlich nicht zählt, da ich eh nicht für die Final Exams hier bin, hat meine Geschichtslehrerin mir gesagt, das sie sehr beeindruckt war. 😛

Am Donnerstag war der sogenannte ‚Big Day‘, ein besonderer Tag für die Schule, der einmal im Jahr stattfindet. Wir durften Outdoor- und Indooraktivitäten wählen, für mich war klar, dass ich für draußen Fußball und Rugby wähle, obwohl ich letzteres noch nie vorher gespielt hatte. Alles in allem hat der Tag sehr viel Spaß gemacht, die Highlights waren dabei auf jeden Fall das Rugby spielen, der ‚Walk‘, bei dem wir ca. 90 Minuten durch einen wunderschönen Wald und über Schafweiden mit der halben Schule gegangen sind, und vor allem das ‚Dress down‘, was heißt, dass wir nicht in Schuluniform antreten mussten, obwohl mir die Schuluniform sehr gefällt.
Das beste ist aber, das wir Freitag und Montag schulfrei haben, dieses lange Wochenende wird hier als ‚September Weekend‘ bezeichnet.

Ich kann es selber kaum glauben, aber ich habe hier schon so viele Freunde gefunden, das am Wochenende eigentlich an jedem Tag was mit anderen Freunden unternommen wird. Von Kino, zu Xbox spielen bis hin zum Schlittschuh fahren war schon alles dabei.

Mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich perfekt, ich habe mich vom ersten Tag an wie zuhause gefühlt. Alle sind super nett zu mir und besonders viel Spaß haben wir alle zusammen immer abends beim ‚X Factor‘ gucken (dass ist das englische DSDS :P).

Einen Fußballverein haben wir auch schon gefunden. Ich war schon mehrmals beim Training und ich habe mich sehr gut eingefunden. Auch wenn das Training sehr anstrengend ist, haben wir immer sehr viel Spaß, vor allem, weil die halbe Mannschaft in meinem Jahr ist und wir uns so sowieso schon kannten. Am Sonntag habe ich mein erstes Spiel, ein Freundschaftsspiel als Saisonvorbereitung, da ich ja noch nicht angemeldet bin. Der Trainer ist aber sehr interessiert daran, dass ich mich anmelde, damit ich auch die Pflichtspiele mit bestreiten kann.

Das war’s dann erstmal wieder von mir,
euer Niklas

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Meine erste Schulwoche!

Hallo allerseits,

wie schon angekündigt, schreibe ich heute mal was zu meiner ersten Schulwoche.
Am Montag habe ich mich morgens mit meinem Local Rep. an der Schule getroffen, der mich dann dem Schulleiter vorgestellt hat. Da es am ersten Schultag immer etwas turbulent zugeht, hieß es für mich erstmal warten, warten und … warten! 😀
Dann ging es für mich an die Fächerwahl. 4 Fächer durfte ich zuerst wählen, was mir schon etwas komisch vorkam. Wie sich später heraus gestellt hat, sah ich für den Headteacher so alt aus, das der mich in S6, also die letzte Stufe vor der Uni, stecken wollte! Als er dann bemerkt hat, dass ich erst 15 bin, wurde ich in S4, also mit gleichaltrigen, gesteckt. Dann hatte ich auch noch mehr Auswahl bei der Fächerwahl. Ich habe Geography, History, Maths, English, Art & Design, PE, RMPS (Religious, Moral and Philosophical Studies), PC PASSPORT und Chemistry. Mein Lieblingsfach ist natürlich PE (also Sport), ich habe 5 Stunden die Woche und davon spielen wir 2x die Wochen Fußball!

Am ersten Schultag bin ich erstmal im falschen Geschichtskurs gelandet, die Schule schien eben am Anfang sehr groß und unübersichtlich. So langsam finde ich mich aber echt gut zurecht und auch im Unterricht verstehe ich auch so gut wie alles. Hausaufgaben gibt es übrigens so gut wie gar nicht. Die Schuluniform gefällt mir super und auch die Schüler sind alle nett.

Da die Schule erst um 8:30 anfängt, kann ich sogar ein bisschen länger schlafen als noch zuhause in Deutschland, dafür dauert sie allerdings bis 15:30 an, außer am Freitag, wo wir schon um 12:50 Schluss haben.

Was mir besonders aufgefallen ist, ist das wir in Deutschland viel schneller in der Schule sind und ich hier eben nur nochmal alles wiederhole, besser so als andersrum. 😛 In Chemie machen wir zum Beispiel das, was wir in Deutschland vor zwei Jahren gemacht haben.
Naja, hauptsächlich bin ich ja hier um meine Sprache zu verbessern und nicht den Aufbau von Atomen zu wiederholen. 😮

In Englisch war ich erst in einem Kurs wo wir Gedichtsanalysen gemacht haben (mein absolutes Hass-Thema in Deutschland), dann hab ich komischerweise den Kurs gewechselt und bin jetzt bei Shakesspeare gelandet, ich frage mich, was danach noch kommt! 😀

Obwohl uns am Anfang immer wieder gesagt wurde, das wir in den ersten Tagen wahrscheinlich oft müde sein werden, habe ich das nie geglaubt und trotzdem war ich hier immer um 21:00 im Bett. 😀

Am Wochenende unternehme ich was mit meinen neuen Freunden aus der Schule und nächste Woche bin ich dann hoffentlich auch im Fußballverein angemeldet, meine Gastmutter und ich bemühen uns da schon sehr.

Das war’s dann erst mal wieder von mir,
Niklas

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ES GEHT LOS!

Hi, oder eher heya?

Aye ,I’m in Scotland!
Am Freitag morgen ging’s für mich los, bin ungefähr gegen 12 in Edinburgh am Flughafen angekommen und dann wurden wir von einem ETS-UK Mitarbeiter namens Euen in einem typisch britischem Taxi zu unserer Unterkunft gefahren.

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Mit dem AYUSA Shirt am Flughafen in Köln

Dort haben wir im Rahmen des „Soft-Landing-Programmes“ nochmal einiges über Schottland, das Essen, die Schule und noch weitere wichtige Sachen erfahren, aber auch Ausflüge in die Innenstadt von Edinburgh gemacht. Unter anderem haben wir die Royal Mile, die Princes Street und die „Old Town“ von Edinburgh gesehen, waren aber auch in einer Whiskey Tour (natürlich ohne das „Tasting“ :P) und haben abends eine Stadtbesichtigung mit dem Ghost-Bus gemacht. Natürlich haben wir auch Haggis und Fish ’n Chips gegessen.

Eine etwas "andere" Stadtrundfahrt mit dem Ghostbus durch Edinburgh

Eine etwas „andere“ Stadtrundfahrt mit dem Ghostbus durch Edinburgh

Am Sonntag wurden wir dann zu unseren Familien gefahren und ich wurde sehr herzlich empfangen. Wir haben eine Katze namens „Blue“ und den besagten „Bearded Dragon“ habe ich auch gesehen 😮 Mit meinem Gastbruder verstehe ich mich super, meine Gastschwester ist über Nacht in den Urlaub gefahren.

Mein Zimmer ist nicht riesig, aber es reicht vollkommen aus und bald geht’s auch schon in die Schule!In den nächsten Tagen berichte ich dann mal über meine Schulerfahrungen.
See you,
Niklas

PS: Solltet ihr irgendwelche Fragen zu mir, meinem Auslandsaufenthalt oder auch Rückmeldungen zu meinem Blog, wie ich ihn verbessern könnte, haben, dann schreibt doch einfach ein Kommentar oder eine Mail an cameron.burkart@gmail.com.

Meine Gastfamilie & mehr!

Hi,

ich bin’s wieder, ich hatte ja gesagt, ich melde mich wieder, wenn ich meine Gastfamilie habe. Und, ich habe sie, yey!
Vor ein paar Tagen habe ich eine Email von AYUSA bekommen, in der die ganzen Daten stand und als ich sie mir durchgelesen habe, war ich schon ein bisschen aufgeregt, immerhin muss ich mit dieser (noch) fremden Familie ein halbes Jahr zusammen leben. 😀

Ich wohne in der Nähe von Edinburgh, was ehrlich gesagt mein Geheimfavorit war, weswegen ich auch echt glücklich über den Standort bin. Zusammen mit meinen Gasteltern werde ich meine Zeit in Schottland noch mit einer Gastschwester und einem Gastbruder verbringen. Mein Gastbruder ist ziemlich genauso alt wie ich, geht aber leider auf die Nachbarschule. Naja, ich werde mich auch ohne ihn zurechtfinden. 🙂

In der Mail stand außerdem, dass meine Gastfamilie Haustiere haben. Eine Katze und einen… ähm, bearded dragon?? Nachdem ich das direkt erstmal gegoogelt habe, kam heraus, dass das ein Bartagam sein soll, war doch offensichtlich! 😛

Meine Schule sieht auch cool aus, die haben sogar 2 Fußballfelder, 1 Rugbyfeld und noch einen normalen Kunstrasenplatz, da frage ich mich schon wie wohl der Schulhof aussehen soll. Die Teile, die ich für die Schuluniform schon hier besorgen kann, werden dann in den nächsten Tagen gekauft, damit meine Ankunft in Schottland nicht mit einem Gang in den nächsten Laden anfangen muss.

Außerdem versuchen wir, durch Email- und WhatsApp Kontakt, einen Termin für eine Skypekonferenz zu finden, das hat aber noch nicht so gut geklappt. Immerhin schreiben ich und mein Gastbruder uns täglich und haben schon viel ausgetauscht. Er hat mir sogar schon mit der Schuluniform geholfen, da er mir Bilder von seiner geschickt hat, an denen ich mich dann orientieren kann.

In den nächsten Tagen heißt es dann noch einmal alle Freunde treffen, was schönes zu unternehmen und dann geht’s auch schon in 2 1/2 Wochen auf die Insel! 🙂

Das wär’s dann erst einmal wieder von meiner Seite aus, bis zum nächsten Blog!

PS: Solltet ihr irgendwelche Fragen zu mir, meinem Auslandsaufenthalt oder auch Rückmeldungen zu meinem Blog, wie ich ihn verbessern könnte, haben, dann schreibt doch einfach ein Kommentar oder eine Mail an cameron.burkart@gmail.com.

Das bin ich!

Hi,

ich wollte mich einfach mal kurz vorstellen, damit ihr wisst, mit wem ihr es  zutun habt, wenn ihr meine Blogs von meinem Auslandsaufenthalt in Schottland lest.
Ich bin Niklas, wohne (noch) in der Nähe von Dortmund, gehe auf ein Gymnasium und

Hier bin ich mit meinem kleinem Bruder vor dem Maskottchen von unserer Lieblingsfußballmannschaft!

Hier bin ich mit meinem kleinem Bruder vor dem Maskottchen von unserer Lieblings-fußballmannschaft!

würde theoretisch nächstes Jahr in die 10. Klasse gehen.

In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden, fahre Longboard oder spiele Computerspiele, Jungssachen eben. Ich spiele außerdem seit ich klein bin Fußball und lerne jetzt seit ungefähr einem Jahr Breakdance. Und ja, Musik mache ich nebenbei auch noch, seit der Grundschule lerne ich nämlich Geige.

Joa, das war’s so grundsätzlich schon zu mir, nun zu meinem Auslandsaufenthalt:

Mit AYUSA verschwinde ich für ein halbes Jahr vom 19.8.16 bis Ende Januar 2017 (genauer Termin hängt von Ort ab) in die unendlichen Weiten der Highlands von Schottland. Eine genauen Ort, eine Familie oder eine Schule habe ich noch nicht, mir wurde allerdings glücklicherweise zugesichert, dass nur noch etwas mit der Schule abgeklärt werden muss. Der Abflug rückt immer näher, deshalb war ich auch ein bisschen nervös, dass ich immer noch keine Familie habe, die wird mir dann aber nächste oder spätestens übernächste Woche zugeschickt. Sonst spüre ich von Aufregung noch nichts, ich denke das kommt dann am letzten Abend oder spätestens beim Abschied von der Familie am Flughafen…

Oft werde ich von Freunden und Bekannten gefragt, warum eigentlich Schottland, da gäbe es doch außer Seen und Burgen, vielleicht auch noch ein paar wuschelige Highland-Cattles rein gar nichts. Ich glaube die Sympathie für die lockere und relaxte Art der Schotten liegt in der Familie. Meine Eltern haben mehrere Jahre in Schottland gelebt, bevor ich überhaupt geboren war, und die Mentalität hat nach meinen Eltern nun wohl auch mich angesteckt.Daher kommt übrigens mein Zweitname Cameron. Als ich noch kleiner war, sind wir dann auch mal mit der gesamten Familie für eine Woche nach Schottland geflogen, und selbst wenn ich mich nicht mehr an alles erinnern kann, weil es dann doch schon etwas länger her ist, weiß ich noch genau wie sehr mir Edinburgh gefallen hat!

Das bin ich auf unserem Familienurlaub in Edinburgh!

Das bin ich auf unserem Familienurlaub in Edinburgh! Ich sehe doch schon aus wie ein richtiger Schotte, oder? 😀

Natürlich bin ich auf so einige Hindernisse aus allen Richtungen wie den, naja ich nenn‘ ihn mal „komischen“ Akzent, als auch die Wassermassen, die von oben auf mich herunterprassen werden, vorbereitet, trotzdem fühle ich mich gewappnet für eine ordentliche Packung Schottland und freue mich unglaublich auf die Zeit meines Lebens!

Naja, das war’s erstmal von mir, Niklas Over & out!

Achja, solltet ihr irgendwelche Fragen zu mir, meinem Auslandsaufenthalt oder auch Rückmeldungen zu meinem Blog, wie ich ihn verbessern könnte, haben, dann schreibt doch einfach ein Kommentar oder eine Mail an cameron.burkart@gmail.com.

P.S.
Das ist mein erster Blog überhaupt, also habt etwas Verständnis.^^